Abschlussfeier Sommer 2019

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Engagement für andere zeigen!

Joa-Abschluss 19


„Nicht nur nehmen, sondern auch geben“ und „Auf dem nun gebauten Fundament weiterbauen“. Mit diesen beiden zentralen Aufforderungen begrüßten und beglückwünschten die Schulleiter der Joseph-von-Fraunhofer-Schule und der Mittelschule Ittling, Johann Dilger und Thorsten Fuchs, die Absolventen des „Straubinger Modells“ bei ihrer Abschlussfeier.
Schulleiter Johann Dilger freute sich, zumal Gründungsvater des „Straubinger Modells“, zu seinem in Kürze beginnenden Ruhestand noch einmal Schüler der beiden Berufsvorbereitungsklassen verabschieden zu können. Er bedankte sich bei allen, die am Erfolg der Schüler beteiligt waren. Besonderen Dank sprach er an das Team aus Berufsschul- und Mittelschullehrern sowie Sozialpädagogin aus. Gerade die Sozialpädagogin sei die Kümmerin, das Bindeglied zwischen Lehrer und Schüler, die sich der Sorgen und Nöten der Jugendlichen aufopferungsvoll widmet. Die Jugendlichen forderte er auf, nun der Gesellschaft etwas zurückzugeben und sich in der Ausbildung, im Beruf und auch im politischen und ehrenamtlichen Bereich zu engagieren.
Rektor Thorsten Fuchs, selbst fünf Jahre Lehrer im Straubinger Modell offenbarte seine Freude und seinen Respekt darüber, dass auch dieses Jahr so viele Schüler wieder das Fundament ihrer Zukunft gebaut hatte. Als Hauptgrund für diesen kontinuierlichen Erfolg über die mittlerweile elf Jahre andauernde Erfolgsgeschichte des „Straubinger Modells“ sieht er die Tatsache, dass das stets gleiche Lehrerteam in und mit den Klassen arbeitet.
Aber auch die Schüler wollten ein paar Worte an die Festgemeinschaft richten. Jan Gütlhuber und Mathilda Menkshi berichteten von der „geilen Zeit“, die sie hier erleben durften und dass das Lehrerteam stets zur Seite stand, wenn es ihnen einmal schlecht erging. Rührende Worte, die nicht ungehört im Raum verschallten.
Von 34 Prüfungsteilnehmern haben 26 Schüler den qualifizierenden Mittelschulabschluss erreicht. Höchstes Lob fanden die Lehrkräfte bei der Zeugnisverleihung auch für die Schüler aus der Berufsintegrationsklasse BIK11 an der Marianne-Rosenbaum-Schule. Sie hatten als externe Teilnehmer an den Prüfungen zum Quali teilgenommen und stellten mit Sarkis Nasoyan sogar den Prüfungsbesten. Außer ihm wurden auch Mohammed Aljasem und Vanessa Barth aus dem „Straubinger Modell“ für ihre sehr guten Noten besonders geehrt.

Das Bild zeigt die Schüler des Straubinger Modells mit den drei Prüfungsbesten  Sarkis Nasoyan, Vanessa Barth und Mohammed Aljasem zusammen mit den Vertretern der Schulleitungen, Lehrkräften und Sozialpädagoginnen.

"Game of Thrones"

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Kreativer Ausflug in die Frisurenwelt von „Game of Thrones“

Games of Thrones 2

Flechten ist eine hohe Kunst. Nicht nur feinmotorisches Geschick, Fingerfertigkeit und Koordinationsvermögen sind hier gefragt, die echte Herausforderung ist die Frage, was man mit dem Ende des Zopfes anstellt.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler der Berufsorientierungsklasse im „Straubinger Modell“ sich tapfer durch einen mehrstündigen Flechtparcours trainiert hatten, standen sie vor der Herausforderung, das Geübte zu einer selbst erdachten, kreativen Frisur zu kombinieren. Der Schritt vom Nachahmen zum freien Gestalten ist schwer, aber schon bald sprudeln die Ideen. Es wird geflochten und gelockt, probiert und verworfen, neu kombiniert und stabil fixiert bis ein ganzes Heer von Übungsköpfen in außergewöhnlichen Frisurenlooks erstrahlt.

Die Schüler wählen am Ende ihre drei Favoriten, die „Schönheiten aus Westeros“.

 

 

Abschlussfeier 2017

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„Der erste Schritt ist getan!“

Im Rahmen der Abschlussfeier der beiden Klassen des „Straubinger Modells“  konnten sich 17 von 22 angetretenen Schülerinnen und Schülern über den bestandenen Qualifizierenden Abschluss der Mittelschule freuen. Darüber hinaus haben 85 Prozent der jungen Schulabgänger jetzt einen Ausbildungsplatz in der Tasche. Das „Straubinger Modell“ ist eine einjährige berufsvorbereitende Maßnahme für Jugendliche ohne Schulabschluss und Ausbildungsplatz. In Kooperation mit der Mittelschule Ittling und dem Maßnahmenträger AWO Soziale Dienste GmbH werden zwei Klassen mit dem Ziel beschult, im zweiten Anlauf einen Schulabschluss und einen Ausbildungsplatz zu erlangen.

IMG_4598.JPGDer Schulleiter der Berufsschule I, Oberstudiendirektor Johann Dilger, machte den Schülern Mut für die Zukunft: „Der erste Schritt für eine erfolgreiche Zukunft ist getan. Jetzt gilt es, nicht locker zu lassen und sich im Berufsleben zu behaupten. Das ist die Basis für ein selbstbestimmtes Leben, in dem man sich Wünsche erfüllen kann!“ Dilger blickte auf die Anfänge des „Straubinger Modells“ zurück, das in Kooperation mit dem Staatlichen Schulamts vor neun Jahren aus der Taufe gehobenen wurde und war sichtlich stolz auf die Erfolge der Schüler, die sich Jahr für Jahr einstellen.

Schulamtsdirektor Johannes Müller zollte den Abschlussschülern Respekt, sich trotz manchmal schwieriger Voraussetzungen im zurückliegenden Schuljahr „durchgebissen“ und Durchhaltevermögen gezeigt zu haben. „Jeder von euch kann sich jetzt über einen Schulabschluss freuen, entweder den erfolgreichen oder den qualifizierenden Mittelschulabschluss. Das ist ein toller Erfolg!“

„Hinfallen ist keine Schande. Es kommt darauf an, dass man sich jedes Mal wieder hochrappelt!“ Die Schulleiterin der Grund- und Mittelschule Ittling, Christiane Niedermeier, zeigte sich in ihrer Rede sehr erfreut darüber, dass so viele Jugendliche nach diesem Schuljahr mit wesentlich besseren Voraussetzungen ins Leben starten können. „Die Zukunft steht euch jetzt offen - macht was daraus!“, so ihr Appell an Schüler.

10 Jahre Straubinger Modell

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„Jeder Turm fängt unten an!“

Zehnjähriges Jubiläum des „Straubinger Modells“ und
Abschlussfeier für Jahrgang 2017/18

Im Rahmen der Abschlussfeier des „Straubinger Modells“ an der Joseph-von-Fraunhofer-Schule, Staatliche Berufsschule I, konnten sich 25 von 27 angetretenen Schülern über den bestandenen Qualifizierenden Abschluss der Mittelschule freuen. Darüber hinaus haben 80 Prozent der jungen Schulabgänger jetzt einen Ausbildungsplatz in der Tasche. Das „Straubinger Modell“ ist eine seit mittlerweile zehn Jahren bestehende berufsvorbereitende Maßnahme für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz und Schulabschluss. In Kooperation mit der Mittelschule Ittling und der AWO Soziale Dienste Straubing als Maßnahmenträger für die sozialpädagogische Betreuung werden zwei Klassen mit dem Ziel beschult, im zweiten Anlauf einen Schulabschluss sowie einen Ausbildungsplatz zu erlangen.

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Die Prüfungsbesten Lena Harant (Mitte), Youssof Al Asfar (links) und Eduard Konradt (rechts) zusammen mit Oberstudiendirektor Johann Dilger, Schulamtsdirektor a.D. Ulrich Pannermayr, Abteilungsleiter Berufliche Hilfen der AWO Siegfried Werner, Klassenleiter Jürgen Langhans, Lehrer Alexander Schumann, Konrektorin Dana-Maria Spannfellner, Studiendirektorin Ute Hentschirsch-Gall, Rektor Thorsten Fuchs und Schulrat Stephan Grotz.

 

Studiendirektorin Ute Hentschirsch-Gall begrüßte Schüler, Eltern und Ehrengäste zur Abschluss- und Jubiläumsfeier und freute sich, dass man gemeinsam auf ein sehr erfolgreiches Schuljahr zurückblicken kann. In einem Bilderrückblick ließ sie die wichtigsten Stationen des „Straubinger Modells“ der vergangenen zehn Jahre Revue passieren: So erhielt die Maßnahme unter anderem 2012 die Auszeichnung „Bildungsidee für Deutschland“ und 2017 das „Berufswahlsiegel“ des Bildungswerkes der Bayerischen Wirtschaft.

„Es ist keine Schande, in die Verlängerung zu gehen!“

Oberstudiendirektor Johann Dilger als Schulleiter der Berufsschule I machte den Schülern in seiner Rede Mut für die Zukunft und zog Vergleiche mit dem Fußballspiel England-Kroatien: „Es ist keine Schande, im Rückstand zu liegen. Es ist auch keine Schande, in die Verlängerung zu gehen. Wichtig ist, im Schul- und Berufsleben genauso wie im Sport, nicht aufzugeben und bis zum Schluss zu kämpfen. Jetzt steht ihr im Finale!“ Dilger blickte außerdem auf die Anfänge des „Straubinger Modells“ zurück, das als Kooperation der Berufsschule I mit dem Staatlichen Schulamt vor zehn Jahren aus der Taufe gehoben wurde. Zusammen mit den ehemaligen Schulamtsdirektoren Johannes Müller und Ulrich Pannermayr sowie dem Geschäftsführer der AWO, Klaus Hoffmann, schuf man die Grundstrukturen dieses Erfolgsmodells, das mittlerweile an 17 bayerischen Schulen Nachahmer fand. Johann Dilger war sichtlich stolz auf die Erfolge der mehr als 300 Schüler, die seit Beginn des „Straubinger Modells“ diese Maßnahme durchlaufen haben.

Berufswahlsiegel

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Auszeichnung durch das Bildungswerk
der Bayerischen Wirtschaft (bbw)

Als feste Institution hat sich an unserer Schule das „Straubinger Modell“ etabliert. Nun wurde diese Idee durch das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) mit dem „Berufswahl-Siegel“ ausgezeichnet. Bei einer Festveranstaltung am Mittwoch, 24. Mai 2017, im Kloster Metten konnten Schulleiter Johann Dilger und weitere Vertreter der Schule das Siegel aus den Händen von Kultusstaatssekretär Bernd Sibler und der Direktorin des ISB München, Dr. Karin Oechslein, entgegennehmen.

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Staatssekretär Bernd Sibler, Dr. Karin Oechslein vom ISB München, Jurymitglied Ingeborg Roesler von der Interessengemeinschaft süddeutscher Unternehmer ISU (v.li.) sowie Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des bbw (re.) überreichten an StDin Ute Hentschirsch-Gall, Mittelschullehrer Jürgen Langhans, Sozialpädagogin Eva Renner, Schulamtsdirektor Johannes Müller und OStD Johann Dilger (4. bis 8.v.li.) das „Berufswahl-Siegel“

Für das Berufswahl-Siegel können sich Schulen aller Schularten bewerben, die junge Leute beim Übergang von der Schule in den Beruf in besonderer Weise unterstützen. Dieser Herausforderung stellt sich unser Team aus Schulleitung, Berufsschul- und Mittelschullehrkräften und einer Sozialpädagogin insbesondere für junge Leute, die aufgrund eines fehlenden Schulabschlusses, mangelnder Ausbildungsreife oder vielfältiger Probleme im persönlichen Umfeld zunächst keinen Ausbildungsplatz finden können.

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