Schulchronik

seit 2020 | Entwicklung der Joseph-von-Fraunhofer-Schule

Schulorganisation

Schülerzahl:
1605 Schülerinnen und Schüler in 75 Klassen

Neu im Kollegium:
Marco Bauer, FL (Fachbereich Elektrotechnik)
Maximilian Leimböck, StR (Fachbereich Fahrzeugtechnik

Neu im Sekretariat:
Verwaltungsangestellte Petra Buchner

Versetzung in den Ruhestand:
Ludwig Feldmeier, FOL i.BV.

Beförderungen:
Ute Hentschirsch-Gall, StDin zur Ständigen Stellvertreterin der Schulleiterin
Karl Schwarzmüller, StD zum Mitarbeiter in der Schulleitung
Andreas Straubinger zum Oberstudienrat
Mathias Schmalhofer zum Fachoberlehrer

Berufung:
Marco Steininger, StR, zum kommissarischen Fachbetreuer Politik und Gesellschaft, Deutsch und Berufssprache Deutsch

Unterricht unter „Corona-Bedingungen“

Zu Beginn des Schuljahres ab 7. September 2020 findet generell wieder Präsenzunterricht ohne Abstand, aber mit Maske im Schulgelände und auch am Arbeitsplatz statt. Die Klassenzimmer sind mit Meßgeräten ausgestattet, es muss regelmäßig gelüftet werden. Die Schule braucht ein Hygienekonzept, angepasst an den jeweils geltenden Rahmenhygieneplan des Kultusministeriums. Unsere Schüler sind sehr diszipliniert, halten Abstandsregeln ein, verbringen die Pausen im Klassenzimmer oder nutzen die Möglichkeit, das Schulgelände zu verlassen, um ohne Maske bleiben zu können.

Wir bereiten uns aber auch darauf vor, wieder in den Distanzunterricht wechseln zu müssen. Die Schülerinnen und Schüler üben die Funktionen von MS-Teams auch an der Schule ein. Die Lehrkräfte bilden sich in schulinternen Lehrerfortbildungen nochmals zu MS-Teams fort. Die ersten Leih-Laptops werden an die Schüler ausgeteilt.

9. Dezember 2020: Katastrophenfall – Distanzunterricht gilt an allen beruflichen Schulen. Wir sind gut vorbereitet, alle unsere Schüler sind über ihre schulische E-Mail-Adresse erreichbar. Der Unterricht findet nach Block- und Stundenplan über Teams statt.

Sogar in den Faschingsferien findet Unterricht statt: für alle Vollzeitklassen nach Stundenplan, für die Abschlussklassen in der dualen Ausbildung gibt es ein Angebot zur Prüfungsvorbereitung, das sehr gut angenommen wird.

Als erste kehren am 22. Februar 2021 die Abschlussschüler wieder in den Unterricht zurück: Auszubildende, die im Sommer ihre Gesellenprüfungen schreiben werden, die Technikerschüler der TKE2 und TKM2 sowie die Schüler des „Straubinger Modells“. Mit Abstand oder im Wechselunterricht.

Ab dem 12. April gilt, dass Schüler nur dann am Präsenzunterricht teilnehmen dürfen, wenn sie einen aktuellen, negativen Covid-19-Test haben. Wir richten ein „Testzentrum“ in Raum U29 ein.

Ab 17. Mai dürfen auch Schüler wieder in den Präsenzunterricht, die im Frühjahr 2022 ihre Abschlussprüfungen schreiben werden.

Nach den Pfingstferien ab 07. Juni 2021 kehren alle Klassen in den Präsenz- oder, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, Wechselunterricht zurück. Die Schüler testen sich mehrmals pro Woche vor Unterrichtsbeginn in den Klassenzimmern.

Auszeichnung als Umweltschule

Im Dezember 2020 wurde unsere Schule als „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“ ausgezeichnet. Projekte aus dem Schuljahr 2019/2020 wie das Mehrwegbechersystem ReCup sowie eine (geplante) Themenwoche zur Plastikvermeidung fanden Anerkennung.

Im Schuljahr 2020/21 wurde das Thema Nachhaltigkeit und schonender Umgang mit Ressourcen am Beispiel der Fahrradmarke Myboo in verschiedenen Projekten thematisiert. Außerdem wurde zwei Insektenhotels gebaut.

Auszeichnung mit dem Berufswahlsiegel durch das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw)

Bereits zum zweiten Mal nach 2017 wurde das „Straubinger Modell“ mit dem Berufswahlsiegel für herausragende Projekte und Maßnahmen zur Berufs- und Studienorientierung ausgezeichnet. In einem digitalen Audit am 29.Oktober 2020 machten sich die Juroren ein virtuelles Bild über das Straubinger Modell, wesentliche Merkmale und die immense Bedeutung für die Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz.  Die Ideen und ihre Umsetzung sowie die Ergebnisse konnten überzeugen und am 3. Dezember 2020 erfolgte im Rahmen einer Online-Veranstaltung die Auszeichnung.

2011-2020 | Entwicklung der Joseph-von-Fraunhofer-Schule

2010/11

Gründung des beruflichen TUM-Schulclusters

Konditoren unter Anleitung von FOL Franz Eyerer backen anlässlich „25 Jahre ZDF-Fernsehgarten“ eine 4,5 m² große Motivtorte des Fernsehgartengeländes
und präsentieren sie in einer 120-minütigen Livesendung am 08.Mai.

Schülerzahl:

  • Keine Eingangsklasse für die Schreiner und Zimmerer
  • Rückläufige Zahlen bei den Ernährungsberufen

Ernennungen:

  • Martin Rehmet wird Fachbetreuer Metall (AM, ME, TZ)
  • Stefan Reisinger Fachbetreuer für Sozialkunde und komm. für Deutsch

Verabschiedungen:

  • FOL Johann Janker, StD Michael Fuchs, StD Richard Hauke

2011/12

Bei der 2. externen Evaluation wird die veraltete Ausstattung im Metall-Bereich bemängelt.
Erstellung kompetenzorientierter didaktischer Jahrespläne.
Am 20.07.12 wird die BS I für ihre Initiative des „Straubinger Modells“ als eine von 52 Schulen bei mehr als 1300 Bewerbungen aus ganz Deutschland von Kultusminister Spaenle ausgezeichnet.

Sprengeländerung:
Die Bäckerberufe aus den Landkreisen Regen und großen Teilen Deggendorfs werden heuer beginnend mit der 10. Klasse in SR gesprengelt, im Gegenzug müssen wir aber Zimmerer, Schreiner und Fleischer abgeben. Für die Schule ein Gewinn von 68 Schülern, der Außenstelle verbleiben aber nur noch Fliesenleger und Maurer in Minderklassen. Der Bestand ist stark gefährdet.

Baumaßnahmen:
Vorbereitungsraum 120, Klassenzimmer 121, 122 und 123 (Elektrotechnik) vollsaniert mit modernem Bussystem

Ernennungen:
Martin Hillmeier wird Fachbetreuer Fahrzeugtechnik
Hans Dengler Beratungslehrer

Zugänge:
Peter Eigner und Mathias Schmalhofer für ETE;
Die Trainees Andreas Henle und Andreas Straubinger werden für MET festangestellt.

Verabschiedung:
Roland Waldsperger in Vorruhestand, Gisela Prebeck

2012/13

SL Johann Dilger wird als Initiator des „Straubinger Modells“ zum Bürgerfest des Bundespräsidenten Gauck ins Schloss Bellevue (Berlin) eingeladen.
TOT mit Ausbildungsbörse durch Betriebe, Kammern und Institutionen: geringe Resonanz der Bevölkerung, vor allem der Jugendlichen.

Offizielle Schulbezeichnung angepasst:

Joseph-von-Fraunhofer-Schule Staatliche Berufsschule I Straubing mit Außenstelle Bogen

Berufsschulverband bewilligt am 10. April 6,5 Mio. € für die Generalsanierung des Anbau West, der Ausstattung der Metallabteilung und der Verlagerung der Technischen Produktdesigner.

Schülerzahl: steigt gegen den Trend um 4,15 %.

Ursache:
Neuordnung des Sprengels im Ernährungsbereich (heuer auch Jahrgangsstufe 11) und des Sprengels für Informationselektroniker (Bürosystemtechnik bayernweit ab 12. Jgst.).
Beschulung des Speiseeisherstellers in SR und der Fleischer in Bogen läuft aus.

Lehrermangel im Metallbereich

Baumaßnahmen:
Vorbereitungsraum 220, Klassenzimmer 221, 222 und 223 (Kfz-Mechatroniker) vollsaniert und mit modernem Bussystem ausgestattet.

Ernennungen:

  • Elmar Lanzinger zum komm. Stellvertreter der Fachschule Elektrotechnik ernannt.
  • Peter Eigner Mitarbeiter als Systembetreuer (komm).

Verabschiedungen:

  • FOL Udo Bauer

2013/14

Schülerzahl steigt gegen den Trend: 1698 Schüler (+1,68%).
Facharbeitermangel, mehr Schulabgänger gehen an Hochschulen als in duale Berufsausbildung.
Einrichtung einer Klasse für berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge (BAF) an der Außenstelle Bogen.
Bildung einer Klasse Industriemechaniker für Duale Studenten.
Lehrermangel in Elektro- und Metallabteilung:
21% des Unterrichts kann nicht abgedeckt werden.
3 bewilligte Planstellen können nicht besetzt werden.
Partnerschaft mit der Berufsschule in tschechischem Volyně (Konditoren – Zuckerbäcker).

Baumaßnahmen:

Planungen für den Umbau der Metallwerkstäten (Anbau West) abgeschlossen.
Technische Produktdesigner ziehen vom Anbau West in die integrierten Fachräume 121, 122 und 221 um.
Abriss der Metallwerkstätten im Zwischenbau
(Bankräume Nord und Süd).

Verabschiedungen:

  • FOL Edmund Stumpf geht in den Ruhestand.

2014/15

Schülerzahlen: Rückgang der Schüler mit Ausbildungsvertrag um 53 auf 1.645 (3,2%). Neuaufnahmen in den 10. Jahrgangsstufen steigen aber abteilungsübergreifend von 640 auf 656 Schüler um 2,4%. An der Außenstelle steigen die Schülerzahlen um 17% auf 171, wenngleich die Berufsschulpflichtigen Asylbewerber und Flüchtlingen dazu beitragen.

Schülerzahl bei den Bäckern in der 11. und 12 Jahrgangsstufe fällt unter 6, damit ist keine Berufsgruppenbeschulung möglich, so dass wir die Bäcker an andere Schulen abgeben müssen.

Lehrerversorgung: Unterversorgung im Metall- u. Elektrobereich führt weiterhin zu Unterrichtsausfall; der fachliche Unterricht kann durch die Bereitschaft der Lehrer zu Mehrarbeit aber voll abgedeckt werten; Unterrichtabdeckung zu 86%.

Format des Jahresberichts wird von DIN A5 auf quadratisch (20/21cm) umgestellt.

Bischof Rudolf Voderholzer informiert sich über der Erziehungs- und Unterrichtsarbeit an der Berufsschule I.

Interne Evaluation im Rahmen von QmbS bringt sehr positive Rückmeldungen von Betrieben und Schülern.
Einführung des elektronischen Tagebuchs „WebUntis“.
Baumaßnahmen im Zuge der Generalsanierung Anbau West sind trotz eines Wassereintritts im Dachbereich weiter im Zeitplan. Die Gebäudehülle ist vollsaniert, das 2. Obergeschoss wird für die Anlagemechaniker ausgebaut.

Zugänge: StRin Kathrin Brunner

Verabschiedung: FOL Kuno Neuhierl

2015/16

Schülerzahlen: 1.719 (+0,7%); Steigerung nur wegen der mittlerweile 3 Klassen für Asylbewerber und Flüchtlinge (BIJ/V).
Schüler mit Ausbildungsvertrag sinken auf 1.624 (-1,3%).
Neuaufnahmen sinken um 5,99% (37 Schüler).
Weiterer Abwärtstrend bei Ernährungsberufen: Lediglich 35 Bäcker, Konditoren und Bäckereiverkäufer melden sich an (-20%).
Lehrerversorgung: 92%.
Kommunale Fachschule (Technikerschule) für Maschinenbautechnik nimmt mit 29 Schülern den Unterrichtsbetrieb auf. Der Unterricht wird größtenteils durch nebenamtlichen Einsatz unserer Lehrkräfte sichergestellt.

Die Anlagemechaniker nehmen den Unterrichtsbetrieb in den neuen Werkstätten im 2. Obergeschoss des Anbau West mit modernsten Unterrichtsmitteln Anfang 2016 auf.

Stadtjugendring Straubing zeichnet die Berufsschule I und Berufsschule III als „Partner der Jugend“ aus.

Projekte zum 700-jährigen Jubiläum des „Straubinger Stadtturms:

  • Stadtturm aus Stahl (gefertigt durch die Schüler des „Straubingers Modells“)
  • Mittelalterliche Bautechniken  (Torbögen) (gefertigt durch Mauerer) und Stadtwappen als Mosaik (gefertigt durch Fliesenleger)
  • Stadtturm-Torte der Konditoren

Projekt im Rahmen von Erasmus+: 16 Kollegen nehmen an einer mehrtägigen Fortbildung in Österreich teil.

Ernennungen:

  • Fachbetreuer Praxis für Elektrotechnik:  FOL Ludwig Feldmeier
  • Fachbetreuer für besondere Aufgaben 3. QE: FOL Franz Eyerer
  • Fachbetreuer für besondere Aufgaben 4 QE: OStR Karl Schwarzmüller

Einführung der Erweiterten Schulleitung für das Schuljahr 16/17 wird beschlossen.

Ausscheidendes Personal:

  • StD Peter Sagstetter, Fachbetreuer Ernährung (seit 2002)
  • OStR Peter Eigner, Systembetreuer (seit 2012)
  • Hausmeister Franz Bieniek (seit 2001)

Zugänge: StR Christoph Landstorfer, FL Thomas Schneider

2016/17

  • Schülerzahlen: 1.689 (-30) -1,8%, mit Ausbildungsverhältnis -2,2%, trotz Neuaufnahmen von +8,2%, Ursache ist die für uns ungünstige Sprengelregelung bei MET und ETE
  • Lehrerversorgung 89%, es fehlen Metall- und Elektrolehrer
  • Fertigstellung und Einweihung der Metallwerkstätten im Anbau West mit gleichzeitigem Berufsinformationstag am 20.11.2016.

 

  • Externe Evaluation mit deutlichen Verbesserungen zur vorigen Verleihung des Berufswahlsiegels für erfolgreiche Arbeit mit berufslosen Jugendlichen im Straubinger Modell.
  • Fachschule für Maschinenbautechnik entlässt die ersten 24 Absolventen.
  • Ausscheidendes Personal:
    • StD Peter Sagstetter, Fachbetreuer Ernährung (seit 2002)
    • OStR Peter Eigner, Systembetreuer (seit 2012)
    • Hausmeister Franz Bieniek (seit 2001)
  • Zugänge:
    • StR Michael Laubenbacher
    • FL Sandro Zellner

2017/18

  • Schülerzahlen: 1.661, -1,6%
    Zuwächse: Techn. Produktdesigner +12%, FZT +3%
    Rückgänge: Bau -6%, Elektro -5%, Friseure -8%
  • Lehrerversorgung 87%, d.h., 13% des Unterrichts muss ausfallen
  • Fachschule für Maschinenbautechnik entlässt die ersten 24 Absolventen.
  • Aufnahme in das Förderprogramm Industrie 4.0 der Bayer. Staatsregierung (Anschaffungen bis 225.00 € werden zu 50% bezuschusst)
  • Digitale Bildung wird durch die Erarbeitung eines schulischen Medienkonzepts eingeläutet – entsprechende Fördermittel werden in Aussicht gestellt.
  • 2. Berufsinformationstag mit Jobmesse, erstmals mit allen 3 Berufsschulen, in Zusammenarbeit mit Kreishandwerkerschaft und 40 Ausbildungsbetrieben; Eröffnung durch Staatssekretär Bernd Sibler.

  • Projekte:
    • Großer Preis von Niederbayern der Konditoren zum Thema “800 Jahre Neustadt Straubing“
    • Beide Fachschulen konstruieren und bauen eine Cocktailmischmaschine und präsentieren sie am Stadtplatzfest 800 Jahre SR.
  • Abgänge:
    • StD Reinhard Zinner, Seminarlehrer 2 Sozialkunde
    • FOL Karl-Heinz Schuster, Ernährung
    • VA Anna-Maria Fuchs
    • FOLin Sabrina Hingel (Versetzung nach DEG)
  • Zugänge:
    • StRin Constanze Heusinger
    • StR Wolfgang Gleixner
    • VA Renate Dangel
    • VA Verena Haimerl
  • Ernennungen:
    • StR Andreas Henle (komm. Fachbetreuer Metall I)
    • StD Martin Rehmet (Mitarbeiter als Systembetreuer EDV)

2018/19

  • Schülerzahlen: 1.727 (+3,8%)
    Zuwächse: Im Metallbereich und bei Zweiradmechatronikern
  • Lehrerversorgung 88%, d.h., 12% des Unterrichts muss ausfallen,
    großer Mangel im Bereich Fahrzeugtechnik
  • Baumaßnahmen: Leicht geneigtes Schrägdach für Mittelbau
  • Projekte:
    • Erasmus+ Schülermobilität: 11 Konditoren/Innen 2 Wochen zu Gast an der Emma-Hellensteiner-Berufsschule in Brixen/Südtirol und in dortigen Betrieben.
    • Erasmus- Lehrermobilität: 6 Lehrer in Brixen/Südtirol (innovative Lernkonzepte)
  • Schulleiter Johann Dilger geht nach 37 Jahren, davon 28 Jahre in der Schulleitung in den Ruhestand
  • Abgänge:
    • OStD Johann Dilger, Schulleiter
    • StR i.BV Willibald Irrgang, komm. Fachbetreuer kath. Religionslehre
    • VA Irina Obermeier
  • Zugänge:
    • StRin Jenny Jakob
    • StR Dr. Rainer Penzkofer
    • StRin Anna Seitzer
    • VA Julia Haimerl
  • StD Stefan Reisinger übernimmt das Seminar für Sozialkunde von StD Reinhard Zinner.
  • Systemtechniker für alle Schulen des Berufsschulverbandes eingestellt.
  • Sozialpädagogin für alle Schulen des Berufsschulverbandes vom KM eingestellt.
  • Ernennungen:
    • OStR Jürgen Stutz (Fachbetreuer für besondere Aufgaben)
  • 3. Berufsorientierungstag mit Jobmesse in Zusammenarbeit mit Kreishandwerkerschaft, Arbeitskreis Schule-Wirtschaft und vielen Betrieben lockt ca 1500 Besucher an.
  • Feier zum 25-jährigen Bestehen der Fachschule für Elektrotechnik mit 350 Ehemaligen und Ehrengästen.

2019/20

  • Schülerzahlen: 1.672 (-6,6%) Zuwächse: Zweirad Rückgänge: Metall
  • Lehrerversorgung 86%, d.h., 14% des Unterrichts muss ausfallen, großer Mangel im Bereich Zweiradtechniktechnik
  • Neue Schulleiterin: Hermine Eckl übernimmt die BS I und die BSIII mit allen angegliederten BFS und FS. Am 01.11.2020 wird sie zur Oberstudiendirektorin ernannt.

Schulleiter-Stellvertreter Michael Bremm geht nach 33 Jahren an der Fraunhofer-Schule in den Ruhestand.

  • Abgang:
    • StD Michael Bremm, Schulleiter-Stellvertreter
  • Zugänge:
    • FL Manuel Schönberger
    • StR Martin Rohrbacher
    • StR Marco Steininger
  • Ernennungen:
    • Andreas Henle zum Oberstudienrat
    • Jürgen Stutz zum Studiendirektor
  • Bombendrohung am 13.11.19 führt zu einem Großeinsatz der Einsatzkräfte und zur Evakuierung der Schule
  • 4. Berufsinformationstag in Zusammenarbeit mit Kreishandwerkerschaft, Arbeitskreis Schule-Wirtschaft und vielen Betrieben lockt wieder viele Be-sucher an.
  • Sturmtief Sabine am 10.02.20 verhindert einen Unterrichtsbetrieb
  • Die Corona-Pandemie (Covid-19) stoppt den herkömmlichen Unterricht von 16.03. bis 30.04.20. Die Lehrkräfte erteilen Online-Unterricht, speziell in den Vollzeitklassen ist das über MS-Teams sehr zielführend.
  • Ab 30.4. Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs mit reduzierten Klassenstärken (max. 15); Maskenpflicht im Schulgebäude, entzerrter Pausenregelung und stufenweiser Öffnung
  • Zuerst werden nur aktuelle Abschlussschüler beschult, anschließend die des Folgejahres, bis zum Schuljahresende hatte aber jeder Schüler mindestens eine Woche Präsenzunterricht.
  • Corona stellt alle beteiligten Stellen vor enorme finanzielle und organisatorische Herausforderungen, die Fachbetreuer mussten für jede Woche neue Stundenpläne erstellen.
  • Durch diese Maßnahmen konnten aber alle Abschluss- und Gesellenprüfungen in modifizierter Art durchgeführt werden.
  • Positiver Aspekt: Die Digitalisierung und das Homeschooling erfuh-ren einen enormen Schub.
  • Leider blieb auch einiges auf der Strecke: Der 2. Flow des Erasmus+ Schüleraustausches mit Brixen, alle Abschlussfeiern, ein stark reduzierter Jahresbericht.
2000 – 2011 | Entwicklung der Joseph-von-Fraunhofer-Schule

Metallabteilung führt Blockunterricht mit 12 Schulwochen pro Schuljahr ein.

Bildung von Kompetenzzentren beginnt.
Gründung eines Schulentwicklungsteams.
Entwicklung eines Schulkonzeptes.
Renovierung der Toiletten im Hochbau.

Drei Schulleitergenerationen

2001/02

Verbraucherschutzminister Eberhard Sinner besucht die Schule anlässlich des Projekts „Gentechnik“.
Schulinterne Lehrerfortbildung „Intel-Lehren“

10 Jahre Fachschule für Elektrotechnik (Technikerschule)

2002/03

Im Fachbereich Fahrzeugtechnik werden lernfeldorientierte Lehrpläne eingeführt, in den folgenden Jahren auch in den Fachbereichen Elektrotechnik, Metalltechnik und Ernährung.

Renovierung der Friseurwerkstätten

2003/04

Johann Dilger wird zum Ständigen Vertreter des Schulleiters, Michael Bremm zum Mitarbeiter in der Schulleitung, Josef Anzinger zum Leiter der Außenstelle ernannt.

10 Jahre Partnerschaft mit Lanškroun
Den Initiatoren Franz Häring und Johann Dilger wird die Ehrenmedaille der Stadt Lanškroun verliehen

Entwicklung eines Leitbildes.
Pädagogischer Tag in Kostenz „Erste Hilfe“
Renovierung von Aula, Kantine und des Eingangsbereich (260.000 €).

Neues Berufsbild: Anlagenmechaniker SHK; es fasst die Berufe des Heizungsbauers und Installateurs zusammen.
Schulleiter Franz Häring geht in den Ruhestand.

2004/05

Die FOS/BOS entwirft ein Schullogo für die  Fraunhofer-Berufsschule.

Josef Westenthanner wird zum  Schulleiter ernannt.

Josef Westenthanner  Schulleiter  von 2004 – 2008

2005/06

Die Landesfachsprengel für Fahrradmonteure und für Kfz-Mechaniker/ Motorradtechnik werden in Straubing eingerichtet.
3 Klassen für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz (JoA) werden eingeführt.
Barbara Dietzko wird zur Mitarbeiterin in der Schulleitung ernannt.
Generalsanierung des Kellerbereiches (Bäckerei, Bäckereiverkauf, Fliesenleger). Die Friseurabteilung bekommt dadurch neue Unterrichtsräume, die Nahrungsmittelabteilung neue Backstuben.
Neugestaltung des Innenhofes mit Erneuerung der Innenhofglasfassade.
Umgestaltung des Lehrerzimmers und der Bibliothek.

 

2006/07

Entwicklung eines Schulprogramms mit Festlegung von Zielvereinbarungen und Ausarbeitung von Aktionsplänen der Abteilungen.

Externe Evaluation: Vier externe Evaluatoren führen neben Interviews mit allen an der Schule Beteiligten 24 Unterrichtsbesuche durch. Zudem werden mit standardisierten Fragebögen Schüler, Lehrer und Betriebe befragt. Die Ergebnisse sind Grundlage für Zielvereinbarungen mit der Regierung zur Verbesserung der Schulqualität.

2007/08

100 Jahre Berufsschule in Straubing:
Festakt am 18. April in der Fraunhofer-Halle mit Festansprache durch Kultusminister Schneider;

Tag der offenen Tür am 20. April 2008.

Die Zielvereinbarung mit der Regierung von Niederbayern im Rahmen der externen Evaluation „Wir legen Wert auf guten Unterricht“ wird durch folgende Maßnahmen verfolgt

  • Gezielte Schulinterne Lehrerfortbildungen
  • Schülerfeedback am Ende eines jeden Schuljahres durch elektronische Befragungen.

Baumaßnahmen:

  • Umbau des Verwaltungstraktes,
  • Bau der südlichen Feuerwehrzufahrt,
  • Integrierter Fachraum für KFZ-Mechatroniker (125),
  • Spenglerwerkstatt wird funktionale Metallwerkstatt (U42)
  • Zwei neue Praxisräume für die Zweiradmechaniker (103, 105)
  • Umbau des Parkplatzes

2008/09

Johann Dilger wird zum Schulleiter ernannt – Michael Bremm zum Ständigen Vertreter.

Ute Hentschirsch-Gall wird Mitarbeiterin in der Schulleitung als Nachfolgerin von Barbara Dietzko, die auf eigenen Wunsch an die FOS/BOS Cham versetzt  wird.
50 Jahre Berufsschule in der Pestalozzistraße (Hochbau und Hauptgebäude mit Verwaltungstrakt).
Der Bundesfachsprengel für den Ausbildungsberuf des Speiseeisherstellers wird an der Berufsschule I Straubing eingerichtet.
Das Straubinger Modell als Angebot für die Jugendlichen ohne Arbeitsplatz (JoA) wird eingeführt.

Baumaßnahmen:

  • Fenster Hochbau Westseite mit 3-fach-Verglasung
  • Gänge Hochbau mit abgehängten Decken, Elektroinstallation mit Bussystem
  • Elektrische Sanierung des Hochbaus, Notbeleuchtung, elektrische Vorbereitung der Klassenzimmer
  • 5. Stock: Glasbaufenster werden durch Oberlichten ersetzt, die Vollverglasung durch eine Doppeltüre.
  • Trockenlegung der Westfront des Hauptbaus bei den Friseuren

2009/10

  • 25 Jahre Neubau Außenstelle mit Tag der offenen Tür.
  • BS I wird QmbS-Schule
  • Dietmar Roost wird zum komm. Mitarbeiter als Systembetreuer ernannt.
  • Gründung des „Beruflichen TUM Schulclusters Straubing“
  • Baumaßnahmen: Brandschutz in den Gängen des 2. Stocks Hauptbau  (Brandschutztüren, Decken, Notbeleuchtung, Elektrik)
1986 – 2000 | Entwicklung der Joseph-von-Fraunhofer-Schule

1986/87

Hans Franz wird zum Schulleiter ernannt – Franz Häring zum Ständigen Vertreter.

Hans Franz Schulleiter von 1986 – 1990

1987/88

80 Jahre Berufsschule in Straubing

1988/89

Erwin Reisinger wird Leiter der Außenstelle Bogen. 30 Jahre Berufsaufbauschule.
Neuordnung der industriellen Metallberufe.

1989/90

Hans Franz geht in den Ruhestand.

1990/91

Franz Häring wird zum Schulleiter ernannt – Alfred Zeitler zu seinem Ständi­gen Vertreter.

Franz Häring Schulleiter von 1990 – 2003

Der Bezirkssprengel für Zweiradmechaniker kommt nach Straubing.
BS I und BS II erstmals mit ge­trennten Jahresberichten

1991/92

Der qualifizierte berufliche Bildungsabschluss  wird zur mittleren Reife aufgewertet – Ende der Berufsaufbauschule.
Landesfachsprengel für Zweiradmechaniker  und Tankwarte kommen nach Straubing.

Johann Dilger wird zum Mitarbeiter in der Schulleitung ernannt.
Goldene Bürgermedaille für Josef Vogt.
Ausbau der Außenstelle Bogen abgeschlossen – Metzgerwerkstätten werden eingeweiht (630.000 DM).
Neuer Lehrplan Sozialkunde

1992/93

Erste Kontaktaufnahme der späteren Partnerschule Lanškroun mit unserer Schule (Hospitation von fünf tschechischen Kollegen).
Die Berufsschule I unterstützt die Gewerbeschule in Butende/Uganda mit einer Spendenaktion.
Kommunale Fachschule für Elektrotechnik mit Schwerpunkt Datenver­arbeitungstechnik wird gegründet. 

1993/94

Helmut Betz wird Leiter der Außenstelle Bogen.
Gemeinsame Abschlussfeier von BS I und II im Winter erstmals im Stadttheater am Hagen.
Berufsschule und Technikerschule präsentieren sich erstmalig auf der Frühjahrsausstellung.
Ideenwettbewerb: Unsere Schule soll schöner werden.

1994/95

Bezirkssprengel für Technische Zeichner, Fachrichtung Maschinen- und Anlagentechnik, wird in Straubing eingerichtet.
Die Berufsschule I verleiht 46 mittlere Bildungsabschlüsse.

1995/96

Duale Ausbildung in der Schieflage: Wirtschaft bezeichnet die Berufs­schule als Ausbildungshemmnis.
Franz Häring übernimmt zusätzlich die BS III als Schulleiter, die Schu­len bleiben aber getrennt.
Schulaufsicht der Regierung visitiert die Schule.
Suchtmittel-Präventionswochen
Franz Häring übernimmt den Vorsitz des Arbeitskreises Schule-Wirt­schaft.
Die Fachschule bekommt den zweiten Schwerpunkt Energie- und Automatisierungstechnik.

1996/97

Die schlechte Ausbildungsplatzsituation wird neben den hohen Lohn­kosten auch dem dualen System in die Schuhe geschoben. Aber: Der Auszubildende ist nur 19% seiner Ausbildungszeit in der Schule.
Erstmals wird die Zertifikatsprüfung Englisch abgehalten.
Erste Klassenfahrt in die Tschechische Republik nach Lanškroun (Technische Zeichner 12).
Erster Internetzugang an der Schule; zwei EDV-Räume sind über ISDN an das weltweite Netz angeschlossen.
Die Schule präsentiert sich mit eigener Homepage im Internet.
Erste Abschlussfeier ohne die Berufsschule II.

1997/98

Die Fachschule für Elektrotechnik wird verstaatlicht.

1998/99

Neuer Lehrplan Körperpflege.
Das Schulgebäude wird 40 Jahre alt.

1999/00

Vernetzung der drei EDV-Räume, Eigene Domain: www.berufsschule-straubing.de
Projektwoche „Christen 2000’“ (Jubi­läumshain an der Stadthalle gestaltet, Rebstock am Schulhaus)

 

 

1974 – 1986 | Fraunhofer-Berufsschule – Verbandsberufsschule Straubing-Bogen

Die durch die Landkreisreform entstandenen uneinheitlichen Trägerschaften innerhalb des Schulsprengels und die bevorstehende Verstaatlichung des Personals führen am 01.09.1973 zur Errichtung der Verbandsberufsschule Straubing-Bogen. Die bisherige Kreisberufsschule Bogen, die 1953 errichtet wurde und deren Leiter StD Zappe war, wird Außenstelle der Verbandsberufsschule, Schulträger wird der Berufsschulverband Straubing-Bogen, Verbandsmitglieder sind die Stadt Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen.

65 Jahre Städtische Berufsschule gehen dadurch zu Ende.
Im Zuge der Durchführung des Schulentwicklungsplanes der Regierung wird folgende Umstrukturierung vorgenommen:
Alle Schüler der Metall- und Kfz-Klassen werden von Bogen nach Straubing überwiesen.

Nach Bogen: alle Schüler der Bau- und Holzberufe und die Metzgereiverkäuferinnen.
Nach Deggendorf: alle Maler und Bauschlosser.
Nach Landshut: alle Büromaschinenmechaniker und Dekorateure.

Zur Unterbringung der auswärtigen Blockschüler mietet der Verein „Jugendsozialwerk Straubing e. V.“ die Gaststätte Germania in Straubing und errichtet dort ein Jugendwohnheim.

1974

25.05.1974: Die Aufstockung des Hauptgebäudes (jetzt zweistöckig) ist vollendet.
Lehrsäle für Kfz-Mechaniker und Radio- und Fernsehmechaniker, sowie Rundfunk- und Fernsehlabor werden übergeben.
01.08.1974: Die Verbandsberufsschule wird verstaatlicht.

Fraunhofer-Berufsschule Staatliche gewerbliche, kaufmännische und hauswirtschaftliche Berufsschule mit Berufsaufbauschule Straubing-Bogen mit Außenstelle Bogen

1974

01.08.1974: Der Staat übernimmt die Lehrkräfte und das Verwaltungspersonal, der Schulverband Straubing-Bogen bleibt Sachaufwandsträger.
Die Allgemeine Schulordnung (ASchO) tritt in Kraft.
Zwei Berufsgrundschulklassen (Metall/Elektro und Wirtschaft) werden gebildet. Die Anrechnungsverordnung steht einer Fortführung dieses Schulversuches in den folgenden Jahren im Wege.
Einführung der Stufenausbildung in der Elektrotechnik.
Einführung des Blockunterrichts in den Elektrogrundklassen.

1975

Errichtung der Fachsprengel für Arzthelferinnen und Zahnarzthelferinnen.
Zur Linderung der Jugendarbeitslosigkeit werden in Straubing ein BGJ J und in Bogen  ein BGJ Bau Zug B errichtet.

1976

Ausbau des Labors für Arzthelferinnen.
Einführung des Berufsgrundbildungsjahres für Bautechnik.

1977

Errichtung des Bezirksfachsprengels für Konditoren und für Fliesenleger in Straubing.
Fertigstellung des Jugendwohnheimes durch das Jugendsozialwerk Straubing  e. V. Damit ist das Problem der Unterbringung der Blockschüler optimal gelöst. StD Schrödinger übergibt StD Seethaler am 26.10.1977 den Vorsitz des Vereins.
Errichtung einer BGJ – Metallklasse mit Schwerpunkt Kfz-Technik. Dieser sehr positiv verlaufene Versuch wird in den folgenden Jahren nicht mehr durchgeführt (Anrechnungsverordnung).
Errichtung einer Klasse BGJ Wirtschaft. Auch hier steht die Anrechnungsverordnung einer Weiterführung im Wege.
Einweihung der erweiterten Lehrbackstube.

1978

Novellierung des Gesetzes über das berufliche Schulwesen vom 11.08.1978. Die Berufsschulen sind für die Vermittlung der fachtheoretischen Kenntnisse und im Berufsgrundschuljahr auch für die fachpraktischen Kenntnisse und Fertigkeiten zuständig.
Die Einführung des Berufsgrundschuljahres in den verschiedenen Formen wird gesetzlich geregelt.

70 Jahre Berufsschule

Baubeginn der Werkstättenanbauten Ost und West.
Die Stadtwerke stellen ihre neu erbaute Halle in der Sedanstraße der Berufsschule für zwei Jahre zur Verfügung. Die Kfz-Werkstätten werden dorthin vorübergehend verlegt.
Die Schule bekommt ihren ersten hauptamtlichen Sportlehrer.

1979

20 Jahre Berufsaufbauschule

Studiendirektor Nikolaus Paulus (später Monsignore Paulus) wird zum Seminarlehrer I und II für Katholische Religionslehre ernannt und betreut die gesamten Referendare im Seminarbezirk Ostbayern.

1980

Fertigstellung der Anbauten Ost und West. 15 modernst eingerichtete Werkstätten für die Bekleidungs-, Metall- Elektro-, Kfz- und  Friseurberufe wurden dadurch geschaffen.
Die Schule bekommt einen hauptamtlichen Werkmeister.
Die Hauswirtschaftsklassen werden der damaligen Berufsschule II (heute Berufsschule III) angegliedert.

1982

Oberstudiendirektor Vogt tritt in den Ruhestand.
Der bisherige Stellvertreter StD Max Schrödinger wird zum Schulleiter berufen –  StD Hans Franz zu seinem Ständigen Vertreter –  StD Georg Bornschlegl zum Mitarbeiter in der Schulleitung.

Max Schrödinger Schulleiter von 1982 – 1987

Vorbereitung der schulaufsichtlichen Genehmigung für den Bau der Außenstelle in Bogen und den Umbau des Turmair-Gymnasiums für die Berufsschule. Architektenwettbewerb für den Neubau der Außenstelle in Bogen.
Einführung des Berufsgrundbildungsjahres für Holztechnik.

1983

Baubeginn der Außenstelle in Bogen am 19.05.1983.
Baubeginn der Umbauarbeiten des ehemaligen Johannes-Turmair-Gymnasium am 01.09.1983.
Der neue Funktionenplan sieht statt Abteilungsleitern Fachbetreuer vor.
Die Berufsschule in Straubing feiert 75-jähriges Bestehen.

1983/84

Die Berufsaufbauschule in Straubing wird 25 Jahre alt; auch die Seminarschule Straubing feiert 25-jähriges Jubiläum.
Der Fachsprengel für Elektromaschinenbauer Niederbayern/Oberpfalz kommt nach Straubing.

1984/85

Im Juni 1985 wird der Neubau der  Außenstelle in Bogen eingeweiht.

Die Metallabteilung beginnt die CNC-Ausbildung in einem neu eingerichteten Raum mit einer CNC-Schulungsmaschine.
Die Maschinenschreibstaffel der Schule wird Bundessieger.

1985/86

Der Ausbau des ehemaligen Gymnasiums wurde nach rund vier Jahren abgeschlossen.

Die Bau- und Ausstattungskosten belaufen sich auf  5,3 Mio DM.

Im ehemaligen Gartenhäuschen neben der Turnhalle haben die Radio- und Fernsehtechniker eine Empfangsstation für Bilder vom Wettersatelliten Meteosat eingerichtet. Die Kosten in Höhe von 10.000 DM übernehmen die Stadtwerke.

Im Rahmen eines Schulversuchs erhält die Schule eine CAD-Ausstattung.
Die Kommunale Berufsfachschule für Kaufmännische Assistenten wird mit einer Klasse eingeführt.
Das Schuljahr steht im Zeichen der Einführung der C-Techniken.

Schulleiter Max Schrödinger geht in den Ruhestand.

Ab 01.08.1986 wird das Berufsschulwesen von Stadt und Landkreis umorganisiert.
Von der Fraunhofer-Berufsschule werden die Berufsfelder „Wirtschaft- und Verwaltung“ und „Gesundheitspflege“ ausgegliedert und in einer eigenständigen Berufsschule, der Staatlichen Berufsschule II Straubing-Bogen, geführt. Zum kommissarischen Leiter wird StD Georg Bornschlegl ernannt.
Die bisherige Berufsschule II wird in Berufsschule III umbenannt.

1968 – 1973 | Fraunhofer-Berufsschule Straubing

1968

Umbau und Vergrößerung der Druckerei auf Kosten des Fotolabors.
Einführung der Blockbeschulung für die Kfz-Elektriker aus ganz Niederbayern. Die auswärtigen Blockschüler wohnen zunächst in der Jugendherberge.
Fachklassen für Rechtsanwalts- und Notariatsgehilfen werden gebildet.
Alle gewerblichen Klassen erhalten vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus neue Lehrpläne. Einrichtung einer Kfz-Werkstatt im ehemaligen Fahrradkeller.
Einbau eines Gasprüfstandes für Installateurklassen.
Der praktische Unterricht für Dekorateurklassen wird aufgenommen.

1969

Einführung des 9. Schuljahres in der Hauptschule; es werden mit Ausnahme einer Metallklasse keine ersten Klassen gebildet; Berufsschullehrer werden zum Teil drei Jahre lang in der Hauptschule eingesetzt.
10 Jahre Berufsaufbauschule Straubing
Neuordnung der Berufausbildung im Einzelhandel; Einführung der Stufenausbildung: Lehrberuf Verkäufer (2 Jahre), Lehrberuf Einzelhandelskaufmann (3 Jahre).
Bildung einer Fachklasse für Wirtschafts- und Steuerberufe.
Programmierte Prüfungen werden eingeführt (IHK).
Einführung der Blockbeschulung für Radio- und Fernsehtechniker aus ganz Niederbayern.

1970

Errichtung einer kommunalen Fachoberschule an der Fraunhofer-Berufsschule Straubing.
Studiendirektorin Käthe Dietz tritt in den Ruhestand. Oberstudienrat Max Schrödinger wird Schulleiter-Stellvertreter.
Herausgehobene Dienstposten (Funktionen) werden eingeführt.

1971

Verstaatlichung der Fachoberschule
Einführung des Blockunterrichts für Kfz-Klassen.
Erstmals werden Zwischenprüfungen abgehalten (IHK).
Die Form II der BAS wird eingeführt, der Unterricht beginnt mit dem Vollzeitjahr.
OStR Schrödinger wird zum Vorsitzenden des neu gegründeten Vereins „Jugendsozialwerk e.V.“ gewählt. Aufgabe des Vereins ist der Bau eines Jugendwohnheimes für die Blockschüler.

1972

Das von der Stadt erworbene Stoffelanwesen wird der Schule zur Verfügung gestellt und ausgebaut.
In dem Raum, in dem früher die Druckerei untergebracht war, wird eine Lehrbackstube für Bäcker und Konditoren eingerichtet.
Ein Raum wird mit mechanischen Rechenmaschinen ausgestattet.

Das Gesetz über das berufliche Schulwesen vom 15.06.1972 verlangt wesentliche Verbesserungen in der Organisation, verbessert aber auch die finanzielle Ausstattung nach dem Finanzausgleichsgesetz. Durch Richtlinien wird die Einführung des Berufsgrundschuljahres und des Blockunterrichts geregelt.

Zur Bildung von aufsteigenden Fachklassen überweist die Fraunhofer -Berufsschule alle Metzgerlehrlinge an die Kreisberufsschule Bogen, alle Bäcker- und Konditorenlehrlinge von Bogen werden nach Straubing überwiesen.

Die Form III der BAS wird eingeführt (1 ½ Jahre Vollzeitunterricht).

1973

Die Kfz-Werkstatt im Stoffelanwesen wird in Betrieb genommen.
Beginn der Aufstockung des Schulhauses.
Die Fraunhofer-Berufsschule wird vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus für die Teilnahme am Modellversuch „Mehrmediensystem Elektrotechnik und Elektronik“ ausgewählt. Dieser Versuch erstreckt sich über mehrere Jahre. Vom Bildungsinstitut für Bildung und Wissenschaft werden der Schule dafür Lehrmittel im Werte von über 15.000 DM zur Verfügung gestellt.
Für Anwaltsgehilfen wird ein Bezirksfachsprengel gebildet.

1966 – 1968 | Städtische Berufsschule Straubing

1966

Zusammenlegung der Berufsschule für Jungen und der Berufsschule für Mädchen zur Städtischen Berufsschule Straubing unter Leitung von Oberstudiendirektor Josef Vogt. Frau Direktorin Käthe Dietz übernimmt als Studiendirektorin die Vertretung des Schulleiters und leitet die kaufmännische und hauswirtschaftliche Abteilung.

Bau einer Lehrbackstube in der Lindenstraße durch die Bäckerinnung und Aufnahme des praktischen Unterrichtes in den Bäckerklassen.

1967

  • Ausbau und Einrichtung einer Kfz-Werkstätte mit großzügiger Unterstützung durch die Innung
  • Errichtung einer Fachklasse für Bauzeichner
  • Errichtung einer Fachklasse für Raumausstatter
  • Einrichtung einer Werkstatt für Raumausstatter
  • Bildung der ersten Telekolleggruppe

1968

Die Städtische Berufsschule erhält durch Stadtratsbeschluss den Namen Fraunhofer-Berufsschule.

1946 – 1966 | Berufsschule für Mädchen

1946

Der Stadtrat Straubing beschließt die Gründung einer Städtischen Berufsschule für Mädchen und überträgt die Leitung Frau Direktorin Käthe Dietz.

Käthe Dietz Direktorin von 1946 – 1970

01.09.1946:

Gründung der Schule mit 450 Schülerinnen – am Ende des Schuljahres waren es 722 Schülerinnen in 24 Klassen:

  • 7 kaufmännische Klassen (Groß- u. Einzelhandel) mit
    203 Schülerinnen (26%)
  • 8 gewerbliche Klassen (Schneiderinnen u. Friseurinnen) mit
    262 Schül rinnen (34%),
  • 9 hauswirtschaftliche Klassen mit 307 Schülerinnen (40%).

Sie wurden von 4 hauptamtlichen und 13 nebenamtlichen Lehrkräften in 4 Lehrsälen unterrichtet.
1946/56 Schaffung weiterer Unterrichts- und Arbeitsräume:2 Lehrsäle, 1 Lehrküche, 1 Schreibmaschinensaal.
Errichtung neuer Fachklassen: Fachklassen für Banklehrlinge, für Maschinenstrickerinnen, für Konfektionsnäherinnen, für Putzmacherinnen und für Wäscherinnen und Plätterinnen.
Einführung des praktischen Unterrichts in den gewerblichen und in den hauswirtschaftlichen Klassen: Kochen und Nadelarbeit, Säuglings- und Krankenpflege.
Einführung der Wahlfächer Englisch und Maschinenschreiben in den nichtkaufmännischen Klassen.
Beschaffung von Lehr- und Lernmitteln für alle Berufsgruppen.

1953

Der Erlass des Berufsschulgesetzes vom 25.03.1953 macht 9 Wochenstunden zur Mindestunterrichtspflicht.
Konstituierung des ersten Schulbeirats und des Schulausschusses.

1956

Die Schülerzahl steigt auf 1300 an, die Lehrerzahl auf 14 hauptamtliche und 6 nebenamtliche. Die Mindestforderungen gem. BSchG v. 25.03.1953 können aus räumlichen Gründen in keiner Weise mehr erfüllt werden.

Zahl der Klassen: 44
Kaufmännische Abteilung: 21 Klassen
Gewerbliche Abteilung: 12 Klassen
Hauswirtschaftliche Abteilung: 11 Klassen

Der Stadtrat beschließt den Bau eines neuen Berufsschulgebäudes.

1959

Einweihung und Übergabe des neuen Schulhauses Pestalozzistraße 4.

1960

Schülerstand 1225
Kaufm. Abteilung mit 780 Schülern = 64%
Gewerbl. Abteilung mit 245 Schülern = 20%
Hausw. Abteilung mit 200 Schülern = 16%
= 40 Klassen mit 16 hauptamtlichen und 12 nebenberuflichen Lehrkräften.
In der beruflichen Gliederung ergibt sich im Laufe von 20 Jahren folgende Änderung:
Kaufmännische Berufe: + 38% Schüleranstieg
Gewerbliche Berufe: – 14% Schülerrückgang
Hauswirtschaftliche Berufe: – 24% Schülerrückgang
Damit wurde aus der Mädchenberufsschule eine vorwiegend kaufmännische Berufsschule.

1966

Am 01.09.1966 wird die Städtische Berufsschule für Mädchen infolge Stadtratsbeschluss vom 04.03.1966 mit der für Jungen zur „Städtischen Berufsschule Straubing“ zusammengelegt.

1946 – 1965 | Berufsschule für Jungen

1946

Im September wird der Unterricht in der Jesuitengasse wieder aufgenommen. Eine eigene Berufsschule für Mädchen wird errichtet. Für gewerbliche, kaufmännische, hauswirtschaftliche und landwirtschaftliche Berufsschulen gelten die „vorläufigen Richtlinien“ vom 19.05.1948.

1949

Am 01.09.1949 wird Dr. Brand vom Stadtrat mit der Leitung der Schule beauftragt.

 

1950

Die Schülerzahl steigt auf über 2.000.

1952

Für begabte Schüler werden Abendkurse eingerichtet, um ihnen den Weg über die höhere Fachschule in gehobene Laufbahnen ihres Berufes zu erleichtern.

1953

Auf dem Grundstück hinter dem Schulhaus werden drei Lehrsäle erbaut. Um die Schulraumnot weiter zu lindern, wird in der neu erbauten Kreisberufsschule in Mallersdorf eine Zweigstelle eingerichtet.

Das lang erwartete bayerische Berufsschulgesetz schafft die rechtliche Grundlage für die Gründung und den Betrieb der gewerblichen Berufsschulen und garantiert staatliche Zuschüsse, sichert die Rechtsstellung der Lehrer und legt die Staatsaufsicht fest.

1954

Der Berufsschulbeirat wird laut Gesetz ins Leben gerufen.

1956

Ein Bauplatz für den dringend nötigen Neubau wird von der Stadt erworben. Ein Ideenwettbewerb wird ausgeschrieben.

1957

Baubeginn in der Pestalozzistraße

1958

50 Jahre Berufsschule 1863 Schüler in 57 Fachklassen

Abteilung Kaufleute:

  • 8 Klassen

Abteilung Bau:

  • 6 Bauklassen, 2 Malerklassen

Abteilung Bekleidung:

  • 2 Schneiderklassen, 1 Polsterer- und Lederklasse

Abteilung Holz:

  • 3 Schreinerklassen, 1 Zimmerer­klasse

Abteilung Metall:

  • 4 Metallklassen (allgemein),
    2 Bauschlosser- und Schmiedeklassen,
    2 Spenglerklassen, 3 Elektrikerklassen,
    6 Maschinenschlosserklassen,
    8 Kraftfahrzeughandwerkerklassen

Abteilung Nahrungsmittel:

  • 3 Bäckerklassen, 1 Konditorenklasse
    2 Metzgerklassen, 1 Müllerklasse
    1 Brauerklasse, 1 Gärtnerklasse

Lehrkräfte

  • 17 hauptamtliche Lehrer, darunter 2 Religionslehrer, 22 nebenamtliche Lehrer.

50 Jahre Berufsschule

Die hauptamtlichen Lehrkräfte an der Städt. Berufsschule für Jungen 1958:

Obere Reihe: Schrödinger, Dreier, Goldbrunner, Vogt, Rothammer
Mittlere Reihe: Beutlhauser, Kunze, Franz, Paulsen, Hermann, Dr. Rak, Hösl
Untere Reihe: Winterling, Piersch, Dr. Brand, Lobbichler, Ebentheuer

1959

Vollendung des Neubaues in der Pestalozzistraße.
06.04.1959 Einzug in das neue Schulgebäude.

07.09.1959 Eröffnung der Berufsaufbauschule mit zwei ersten Klassen. Straubing ist unter den ersten 13 Städten Bayerns, die eine Berufsaufbauschule errichten. Die Organisation übernimmt Gewerbestudienrat Fritz Rothammer.

1960

Das „Gesetz über Berufsschulen und Berufsaufbauschulen“ vom 16.07.1960 regelt die Einführung der Berufsaufbauschulen als neuen Schultyp im beruflichen Bildungswesen.
Landesarbeitstagung des Bayerischen Berufsschullehrer-Verbandes in Straubing.
Aufnahme des praktischen Unterrichtes in den neuen Werkstätten.

1962

Berufskundliche Ausstellung des Landesarbeitsamtes und „Woche der offenen Tür“.
Entlassung der ersten Absolventen aus der Berufsaufbauschule mit Fachschulreife.

1964

Direktor Dr. Hans Brand tritt nach 42-jähriger Tätigkeit an der Berufsschule Straubing in den Ruhestand.

Josef Vogt Direktor von 1964 -1982

Studienprofessor Josef Vogt wird mit Wirkung vom 01.09.1964 zum Leiter der Berufsschule für Jungen berufen.

1965

Errichtung je einer Fachklasse für Radio- und Fernsehtechniker und Fliesenleger.

Schülerstand am 15.11.1965:

  • gewerblich: 1471
    kaufmännisch: 249

insgesamt: 172

1908 – 1944 | Gründung der Berufsschule

1908
Durch übereinstimmende Beschlüsse des Stadtmagistrats und des Gemeindekollegiums wird die bisherige fakultative Fortbildungsschule aufgehoben und an deren Stelle eine obligatorische Fachschule mit Fachabteilungen errichtet. Die technische Leitung wird dem damaligen Volksschullehrer Ferdinand Kroiß übertragen. Ferdinand Kroiß versucht, die Ideen Kerschensteiners zu verwirklichen.

Ferdinand Kroiß Direktor von 1908 -1932

Ferdinand Kroiß Direktor von 1908 -1932

Die Schule wird in eine gewerbliche, eine kaufmännische und eine landwirtschaftliche Abteilung gegliedert. Die Gewerbliche ist wiederum eingeteilt in Holz-, Metall-, Nahrungsmittel-, Bekleidungs- und Bauklassen. Als Schulräume stehen zwei Lehrsäle im alten Bischöflichen Knabenseminar und zwei Säle im Feuerwehrhaus zur Verfügung. Die Klasszimmer der Jakobsschule können nach Schluss der Werktagsschule benutzt werden. Unterrichtszeiten: 16:30 bis 19:00 Uhr; Zeichenunterricht am Sonntag von 10:00 bis 12:00 Uhr.

Stand: 577 Schüler in 17 Klassen.

1911
Die Stoff- und Lederabteilungen erhalten vollen Tagesunterricht. Schüler aus den umliegenden Landkreisen besuchen erstmals freiwillig die fachlich gegliederte Fortbildungsschule.

1913
Die Schule bekommt das alte Realschulgebäude in der Jesuitengasse als eigenes Haus. Die „Königliche Verordnung über die Berufsfortbildungsschulen“ vom 22.12.1913 sieht die Umwandlung der gewerblichen Fortbildungsschulen in Berufsfortbildungsschulen vor. Die Jahresunterrichtszeit wurde mit mindestens 240 Stunden festgelegt.

1915
Durch Beschluss der Kreisregierung vom 19.07.1915 wird die bisher fachlich gegliederte Pflichtfortbildungsschule als öffentliche Berufsfortbildungsschule anerkannt.

1925
Durch Einführung des achten Schuljahres an den Straubinger Volksschulen wird die bisher dreiklassige Berufsfortbildungsschule zweiklassig, weil an der zehnjährigen Schulpflicht festgehalten wird.

1929
Das dritte Berufsfortbildungsschuljahr wird wieder eingeführt.

1930
Durch Ministerialverordnung vom 26.08.1930 wird die Berufsfortbildungsschule in Berufsschule umbenannt.

1932
Am 01.04.1932 übernimmt Berufsschuloberlehrer Berthold Eiglsperger, der seit dem Gründungsjahr 1908 an der Schule tätig war, die Leitung der Schule.

Berthold Eigelsperger Direktor von 1932 - 1945

Berthold Eigelsperger Direktor von 1932 – 1945

1933
25 Jahre Berufsschule, Stand: 383 Schüler in 15 Klassen

25 Jahre Berufsschule Kollegium 1933 von links nach rechts: Brand, Schneider, Eiglsberger, Daunders, Zeus (Hausverwalter), Lobbichler

25 Jahre Berufsschule Kollegium 1933 von links nach rechts: Brand, Schneider, Eiglsberger, Daunders, Zeus (Hausverwalter), Lobbichler

1938
Durch das Reichsschulpflichtgesetz von 1938 werden die gewerblichen Lehrlinge der umliegenden Landkreise eingeschult.

1939
Durch die Verlegung der landwirtschaftlichen Winterschule, die im gleichen Haus untergebracht war, werden Räume frei. Eine Werkstatt für Holz- und eine für Metallarbeiter können eingerichtet werden.

1942
Die zwei bisher selbständigen hauswirtschaftlichen Fortbildungsschulklassen werden in die Städtische Berufsschule eingegliedert.

1944
Das Schulgebäude wird mit Flüchtlingen belegt.

1803 – 1882 | Vorgeschichte und Historie

1803
Einführung der Sonn- und Feiertagsschule als Pflichtschule in Bayern.

1839
Der Magistrat von Straubing errichtet zur besseren Ausbildung der Lehrlinge und Gehilfen eine Handwerksfeiertagsschule in Verbindung mit der 1837 gegründeten Landwirtschafts- und Gewerbeschule, der späteren Realschule. Der Unterricht findet von 8:00 bis 15:00 Uhr statt. Der Besuch ist allen Lehrlingen und Gesellen freigestellt.

1862
Die Bayerische Gewerbeordnung bringt die Gewerbefreiheit.

1864
Die Handwerksfeiertagsschule wird gewerbliche Fortbildungsschule und ist nun gleichberechtigt neben der Sonn- und Feiertagsschule, aber weiterhin freiwillig.

1865
Erster Versuch, den Unterricht der gewerblichen Fortbildungsschule auf einen Wochentag zu verlegen. An zwei Wochentagen wird je eine Stunde von 19:00 bis 20:00 Uhr genehmigt.

1876
Die gewerbliche Fortbildungsschule wird für Lehrlinge bis zum 16. Lebensjahr Pflichtschule, sofern die Lehrlinge die Aufnahmeprüfung bestehen. Die Nichtaufgenommenen besuchen weiterhin die Sonn- und Feiertagsschule.

1882
Der Schulbesuch an der gewerblichen Fortbildungsschule wird wieder freiwillig. Wer die Aufnahmeprüfung besteht, ist vom Besuch der Sonntagsschule befreit. Die Unterrichtszeiten sind am Sonntag und an zwei Werktagen von 18:00 bis 20:00 Uhr.